Archiv des Monats Oktober, 2003
This running ain’t no kind of freedom
\hiesiger 28. Oktober 2003
Take your eyes off me
There’s nothing here to see
Just trying to keep my head together
And as we make our vow
Let us remember how
There’s nothing good that lasts forever
Time out on the running boards
We’re running
Through a world that lost it’s meaning
Trying to find a way to love
This running
Ain’t no kind of freedom
Rest des Textes
David Gray Freedom auf A New Day At Midnight
Gerade läuft auf MTV das Konzert, das Metallica mit dem San Francisco Symphony Orchestra gegeben haben. Normalerweise sind ja diese Fusionprojekte zwischen Rock und Klassik für mich absolute Tiefpunkte. Gern erinnern wir uns an die Momente hinreißender Komik, wenn Peter Hofmann “The House of the Rising Sun” intonierte. Aber auch die pseudointellektuelle Scheiße von Eberhard Schoener blieb immer Musik für Langweiler. Und das “Concerto for Group and Orchestra”, das Jon Lord Anfang der 70er Deep Purple und dem Rest der Welt antat, ist weder mit noch ohne Drogen zu ertragen.
Um so erstaunlicher, dass das Metallica-Project richtig rockt.
David Gray
\hiesiger 25. Oktober 2003
Hier in Flense gibt es eine ziemliche ausführliche dänische Bücherei, deren CD-Sammlung den anderen Stellenwert, den Kultur beim nördlichen Nachbarn einnimmt, eindrucksvoll unterstreicht. Dort laufe ich dann manchmal auf und suche mir CDs nach Bandnamen, ansprechendem Cover oder anderen merkwürdigen Kriterien aus und komme auf diesem Weg an Musik, die sonst garantiert an mir vorbeigegangen wäre.
Jüngstes Beispiel: David Gray.
Seine neue CD “A New Day at Midnight” wird auf seiner Webseite mit dem Untertitel 12 world class songs from a small room in south London belegt. Beschreibt das Ergebnis ganz gut: nicht nur in Sachen Lautstärke sehr nachbarschaftsverträgliche Musik. Alles völlig unspektakulär, jede Akkordfolge schon des öfteren gehört. Trotzdem: gute Musik never dies.
Alle Menschen sind gleich
\hiesiger 24. Oktober 2003“Hobbes hat die Gleichheit der Menschen unumwunden damit begründet, daß jeder jeden umbringen könne: Was dem einen an Kraft fehle, könne er durch List wettmachen.”
aus Jan Philipp Reemtsma “Mord am Strand” Siedler Verlag 2000
Free Speech, Not Free Beer