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Archiv des Monats Dezember, 2003

Nominierungen für den Darwin Award

\hiesiger 11. Dezember 2003

1.)
Ein junger Kanadier, der den billigsten Weg suchte, betrunken zu werden. Weil er kein Geld hatte, mixte er Benzin mit Milch. Es war keine groüe Überraschung, dass diese Zusammensetzung ihn krank machte und er sich fürchterlich übergeben musste – in den brennenden Kamin seines Hauses. Die daraus resultierende Explosion sprengte sein Haus und tötete ihn und seine Schwester.

2.)
Ein 34-jähriger Mann, der tot im Keller seines Hauses gefunden wurde -
erstickt. Er war 1,85m groß und wog 110 kg. Er trug einen Faltenrock, einen weißen BH, schwarz-weiße Cowboystiefel und eine Frauenperücke. Außerdem trug er noch eine Militär-Gasmaske, an der der Filter ab- und ein Gummischlauch angeschraubt war. Das andere Ende des Schlauches ging in ein hölzernes, hohles Rohr, welches ca. 30 cm lang und ca. 8 cm im Durchmesser war. Die andere Seite dieses Rohres steckte aus unbekannten Gründen in seinem Rektum und das war der Grund für den Erstickungstod.

3.)
Drei Brasilianer flogen in einem Ultra-Leichtflugzeug in niedriger Höhe als sich ein anderes Flugzeug näherte. Es scheint so, dass sie entschieden, den anderen Passagieren den “Mond” zu zeigen und dabei die Kontrolle über ihr Flugzeug verloren. Sie alle wurden tot im Wrack ihrer abgestürzten Maschine gefunden – mit den Hosen und Unterhosen an ihren Knöcheln.

4.)
Eine Polizistin in Ohio wurde zu einem Notfall gerufen. Sie hatte keine Details bekommen, außer das jemand anrief, sein Vater würde nicht mehr atmen. Nach ihrer Ankunft fand sie den Mann nackt und mit dem Gesicht nach unten auf dem Sofa liegend. Als sie ihn umdrehte, um den Puls zu kontrollieren und Wiederbelebungsmaßnahmen einzuleiten, entdeckte sie Verbrennungen an seinen Genitalien. Nachdem der Krankenwagen kam und den Mann mitnahm, der dann im Krankenhaus für tot erklärt wurde, untersuchte die Polizei das Sofa etwas näher und entdeckte, dass der Mann ein Loch in die Polsterkissen gemacht hatte. Nachdem sie die Couch umgedreht hatten, entdeckten sie, was den Tod des Mannes verursacht hatte. Offensichtlich hatte der Mann die Angewohnheit, seinen Penis zwischen die Kissen in das Loch und zwischen zwei darunterliegende Schwingschleifer (aus wohl klaren Gründen ohne Sandpapier) zu stecken.
Nach seinem Orgasmus hat die Entladung einen der Schleifer kurzgeschlossen, er starb an einem Stromschlag.

5.)
Eine 27-jährige Französin hatte in der Nähe von Marseille die Kontrolle über ihr Auto verloren, prallte gegen einen Baum und tötete sich selbst und verletzte ihren Beifahrer schwer. Als ein normaler Verkehrsunfall hätte sich dieser Unfall nicht für eine Nominierung qualifiziert, wäre da nicht die Tatsache, daß die Fahrerin von ihrem Tamagotchi abgelenkt war, der plötzlich nach Essen “rief”. Während sie also damit beschäftigt war, die richtigen Knöpfe zu drücken, um das Leben des Tamagotchis zu retten, verlor sie ihr eigenes.

6.)
Ein 22-jähriger Mann wurde tot aufgefunden, nachdem er versuchte mit Hilfe von mehreren Gummibändern einen Bungeejump von einer 25m hohen Eisenbahnbrücke zu machen. Er bündelte die Bänder, band sich ein Ende an einen Fuß, das andere an die Brücke, sprang und klatschte auf das Pflaster der unter der Brücke durchführenden Straße. Die Polizei fand heraus, dass die Länge des Gummibandes größer war, als die Distanz zwischen der Brücke und dem Boden.

7.)
Ein Mann in Alabama starb an Klapperschlangenbissen. Offensichtlich hatten er und ein Freund eine Art Wurfspiel gespielt, als Ball jedoch eine Klapperschlange benutzt. Sein Freund (ohne Frage ein zukünftiger Darwin-Awards-Kandidat) kam ins Krankenhaus.

8.)
Angestellte eines Warenhauses in Texas registrierten einen starken Gasgeruch. Das Management evakuierte das Gebäude und wies alle an, alle möglichen Gefahrenquellen wie Licht, Strom usw auszuschalten. Nachdem das Gebäude evakuiert war, kamen zwei Techniker der Gasfirma. Beim Betreten des Gebäudes fanden sie es schwierig, sich im dunklen Gebäude zurecht zu finden. Zu Ihrer Frustration funktionierte keine der Lampen.
Zeugen sagten später aus, dass einer der Techniker in seine Tasche fasste und etwas herauszog, das wie ein Feuerzeug aussah. Während er damit herumhantierte, explodierte das komplette Warenhaus, Teile davon wurden noch in 3 Meilen Entfernung gefunden. Von den Technikern selbst wurde nichts mehr gefunden, aber das Feuerzeug überstand die Explosion völlig unversehrt.
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\hiesiger 4. Dezember 2003

Dada at its best

\hiesiger 3. Dezember 2003

“Reports that say that something hasn’t happened are always interesting to me because, as we know, there are known knowns; there are things we know we know. We also know there known unknowns; that is to say we know there are some things we don’t know.”

“Berichte, die sagen, dass etwas nicht passiert ist, finde ich immer interessant, denn wie wir wissen, gibt es Bekanntes, das bekannt ist. Es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es bekanntermaßen Unbekanntes gibt. Das heißt, wir wissen, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch Unbekanntes, das unbekannt ist – das, wovon wir nicht wissen, dass wir es nicht wissen.”
Donald Rumsfeld

“Ich glaube, dass die Schwulen-Ehe etwas ist, das einem Mann und einer Frau vorbehalten sein sollte.”
Arnold Schwarzenegger

Und dafür kann man auch einen Preis bekommen.

\hiesiger 2. Dezember 2003

\hiesiger 2. Dezember 2003

Desert Rose

\hiesiger 2. Dezember 2003

Weil es man es sonst kaum glauben kann, die Nachricht von spiegel online im Wortlaut:

“Soldat droht nach Hochzeit mit Irakerin die Entlassung

Es sollte der schönste Tag in seinem Leben sein. Doch ein US-Soldat wird seine Hochzeit nicht in guter Erinnerung behalten: Der in Bagdad dienende Mann darf seine irakische Ehefrau nicht sehen und muss zudem um seinen Job fürchten.

Pensacola – Der 27-jährige Soldat solle dafür bestraft werden, dass er seine Braut und einen irakischen Richter über die Strecke seiner Fußstreife informiert habe, teilte sein Anwalt am Montag in Florida mit. Der Soldat hatte gemeinsam mit seinem Kameraden die Patrouille unterbrochen, um sich von dem irakischen Richter trauen zu lassen. Es war eine Doppelhochzeit, auch der zweite Soldat heiratete eine Irakerin. Ob er ebenfalls entlassen werden soll, ist unklar.

Ein Militärsprecher in Bagdad wollte keine Stellungnahme abgeben. Nach Angaben seiner Mutter durfte der 27-Jährige seine Frau seit der Hochzeit Mitte August nicht mehr sehen. Erst kürzlich habe er die Erlaubnis erhalten, sie anzurufen. ”

Die AmerikanerInnen verteidigen bitte was? Die Freiheit??

Originalmeldung

\hiesiger 1. Dezember 2003