Suchen

Archiv des Monats Oktober, 2004

Big Brother is vermittling you.

\hiesiger 31. Oktober 2004

Die Agentur hat einen der wenig begehrten Big-Brother-Awards erhalten. So berichtet es Telepolis.de.
Begründung: “Die Bundesanstalt für Arbeit bekam Schelte für ihren 16-seitigen Fragebogen zum Arbeitslosengeld 2: So müssen die Antragsteller ein Formular mit vertraulichen Daten ihren Arbeitgebern vorlegen und auch Informationen über Mitbewohner einreichen. Zwar hat die Behörde die Verstöße eingesehen und Nachbesserung versprochen. Die neuen Antragsformulare sind aber erst im kommenden Jahr verfügbar, wenn schon Hunderttausende dieser Anträge abgegeben wurden.”
Glückwunsch.

Sterbe lieber ungewöhnlich

\hiesiger 31. Oktober 2004

Liste mit ungewöhnlichen Selbstmorden
z.B.: In Moskau ist ein auf frischer Tat ertappter Einbrecher aus dem neunten Stock eines Hochhauses in den Tod gesprungen. Als der Wohnungsinhaber den Einbrecher, den er beim Durchwühlen seiner Sachen erwischt hatte, fragte, was er in seiner Wohnung mache, antwortete dieser: “Nichts”, riss die Balkontür auf und sprang in die Tiefe.

Save us from Old Europe

\hiesiger 30. Oktober 2004


Die Dänen zeigen noch einmal, was am 2.11. auf dem Spiel steht.

\hiesiger 26. Oktober 2004

Der Spiegel berichtet über die Hasstirade eines amerikanischen Neokonservativen-Blattes über die frisch gekürte Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Highlights der fundamentalistischen statt fundierten Literaturkritik sind die Vergleiche mit Schwarzenegger und Britney Spears.
“Letztlich sei Jelinek auf eine Stufe mit der sexuelle Erregung produzierenden Britney Spears zu stellen. Eine “normale Person” würde allerdings “die Gesellschaft Letzterer bevorzugen”", gibt der Spiegel die amerikanischen Zeitung wieder.
Das Fazit der Amerikaner in Sachen österreichischer Kulturexport füllt noch skurriler aus: “Man ist versucht zu sagen, dass die Anerkennung dieses österreichischen Unmenschen durch das Nobel-Komitee beweist, dass Arnold Schwarzenegger das einzige Seriöse ist, was das Alpenland in den letzten zwei Jahrzehnten hervorgebracht hat.”

Interview mit Bruce Sterling

\hiesiger 21. Oktober 2004

Der Standard veröffentlicht ein ziemlich abgedrehtes Interview mit Bruce Sterling.

None. There’s nothing wrong with that light bulb. There is no need to change anything. We made the right decision and nothing has happened to change our minds. People who criticize this light bulb now, just because it doesn’t work anymore, supported us when we first screwed it in, and when these flip-floppers insist on saying that it is burned out, they are merely giving aid and encouragement to the Forces of Darkness.

– John Cleese

via Gibsons Blog